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Eine neue Identität

Peter Saville im Gespräch mit Penny Martin

Der Künstler und Designer Peter Saville hat beachtlich kulturelle Beiträge geleistet. Als Mitbegründer und Artdirector des legendären, britischen Independent-Labels Factory Records erreichte er durch Popmusik ein breites Publikum, beispielsweise mit seiner Reihe an Albumcovern, die er von 1979 bis 1993 für Bands wie Joy Division und New Order entwarf. Zu seinen zahlreichen Kunden zählen Größen wie Roxy Music, Yohji Yamamoto, Pulp, die Londoner Tate Gallery, das Centre Pompidou in Paris, Adidas, Lacoste und viele mehr. Mit Penny Martin, Journalistin und Chefredakteurin von The Gentlewoman, spricht Peter Saville jetzt über das neue Monogramm und Logo von Burberry.
PM: Welche Inspirationen stecken hinter dem Monogramm?

PS: Das Monogramm ist eine neue „Schreibweise“ von Burberry. In den Archiven gab es bereits einige Logo-Stempel mit den Initialen TB für Thomas Burberry. Unser Endergebnis ist ein Mix aus Designs des 19. und 20. Jahrhunderts, durch deren althergebrachte Schnörkelverzierungen es seinen ganz eigenen Charme erhält.
PM: Wie haben Sie das neue Logo gestaltet?

PS: Wir haben 12 Variationen für das Logo vorgeschlagen, darunter völlig neue Designs, die mehr im Einklang mit dem zweckbetonten Erbe von Burberry stehen. Es sollte selbstsicher und funktional sein, aber mit gewissen Ecken und Kanten. Mit dem Logo wird eine völlig neue Richtung eingeschlagen – eine Identität, die aus dem Erbe des Unternehmens schöpft, und gleichzeitig eine Ahnung davon entstehen lässt, welchen kulturellen Weg Burberry im 21. Jahrhundert einschlagen könnte.
PM: Was genau bedeutet diese Kooperation für Sie?

PS: Burberry ist eine Institution zeitgenössischer Kultur und ich fühle mich sehr geehrt, dass ich mit dem Design der neuen Markenidentität beauftragt wurde. Wir wollten die neue Burberry-Identität fließend gestalten – etwas, das über die Herkunft des Unternehmens hinausgeht, sie jedoch nicht verleugnet.
PM: Was erhoffen Sie sich von dem Erbe dieser neuen Identität?

PS: Die Leute sind inzwischen an anderen Konzepten der Bildersprache interessiert. Die früheren Unterschiede zwischen den kulturellen Disziplinen sind heute so durchlässig und gering, dass man Typografie im selben Atemzug wie Mode, Architektur oder Kunst erwähnt. Es freut mich, dass wir endlich solche fließenden Übergänge innerhalb unseres kulturellen Spektrums erreicht haben.
Burberry Collaborates

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